Zimmerfrühling

Dieses Jahr findet der Frühling im Zimmer statt.

Vor 1 1/2 Wochen komme ich mit Valentin vom Arzt und frag mich, ob ich mir jetzt zum Trost nicht ein paar Tulpen kaufen sollte. Angekommen bei unserem Gemüseladen an der Ecke sehe ich die Tulpen stehen, aber das Herz will mir nicht aufgehen. Ach nee. Lass sie stehen, denk ich. Dann geh ich ein paar Meter weiter und sehe, dass irgendwelche Supersaubermänner den wunderbaren Pflaumenbaum vor einem Wohnhaus gestutzt haben. Aber derart radikal, dass an dem dieses Jahr dort nicht viel blühen wird. Ich frag mich da immer fassungslos, was solchen Baumschneidern einfällt, derart radikal einen Baum zu entstellen! – Einen riesen großen Ast habe ich mir mitgenommen. Und der ist nun bei uns im Wohnzimmer so schön am Blühen, dass ihn nur anstaune, wann immer ich vorbei komme.

Bildertagebuch

Vielleicht schaffe ich es ja und mache doch wenigstens 3 Bilder pro Woche. Nur für mich! Und was würde sich da mehr anbieten als mein Blog? Also, heut fang ich mal an.

Valentin, schlafend. Für den Anfang finde ich es überraschend gut. Schließlich habe ich naturalistische Portraits seit meiner Teenagerzeit nicht mehr versucht.

Und da Valentins Lieblingslied „Der Kuckuck und der Esel“ ist, wollte ich schon seit langem ihm ein passendes Bild für die Wand malen. Hier die ersten Skizzen dazu. Vielleicht sind sie noch zu wütend. Wenn man sie auf Dauer an der Wand sieht, geht einem das wahrscheinlich auf die gute Laune. Ich müsste mich mehr dem Ende des Liedes widmen, wo sie lieblich zusammen singen. – Und etwas grafischer bitte.

Übrigens wird aus dem Ostermalbuch erst mal nix. Grr. Verschoben auf nächstes Jahr. Na gut, mach ich halt erst mein neues Pixibuch. Komischerweise schleich ich da noch drum herum, wo ich sonst immer ganz eifrig bin, wenns um das Erfinden von neuen Charakteren geht. Aber ich glaube, ich brüte derweil was aus und wenn ich denn anfange, gehts ganz schnell.